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Sonnenlicht-Grundlage unserer Gesundheit

Die weit verbreitete Sonnenhysterie lässt uns schon fast vergessen, dass unsere gesamte Existenz vom  „Kraftwerk“ Sonne abhängig ist. Ohne Sonnenlicht gebe es kein Pflanzenwachstum, ohne Pflanzen kein menschliches Leben und selbst Rohstoffe wie Holz, Kohle und Öl sind nichts weiter als konservierte Sonnenenergie.

Bereits vor 6000 Jahren nutzten ägyptische Ärzte die Heilwirkung der Sonne bei Herzerkrankten. Zu Beginn des 20. Jhd. wurde wissenschaftlich belegt, dass die UV-strahlen des Sonnenlichts die Vitamin-D-Erzeugung in unserem Körper ankurbeln. Vitamin D ermöglicht die Aufnahme von Calcium. Das wiederum sorgt für starke Knochen. Sonnenenergie kann demnach Osteoporose und andere Knochenkrankheiten verhindern. 

Menschen in sonnigen Klimazonen leiden seltener unter koronaren Herzkrankheiten als wir. Das Sonnenlicht steigert die Herzkraft und verringert die Herzbelastung durch ein Vermindern der Herzfrequenz.

Durch die Aufnahme des Sonnenlichts über die Augen kommen komplizierte Mechanismen in Gang, die den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen. Serotonin ist das sogenannte „Wohlfühlhormon“, welches Heißhungeranfälle, Schmerzen, Schlafstörungen und Depressionen verhindert.Weiterhin regt das Sonnenlicht den Organismus zur verstärkten Ausleitung von Schadstoffen an und entgiftet somit den Körper. Regelmäßige Sonnenbäder stärken unsere Abwehrkräfte, da bei Bedarf die Vermehrung unserer Abwehrzellen erhöht wird. Es könnten noch weitere positive Wirkungen des Sonnenlichts benannt werden. Die spannende Geschichte rund um Vitamin D-Hormon geht ständig weiter. Das sogenannte Sonnenvitamin stellt das Bindeglied zwischen Sonne und Gesundheit, den Schlüssel zur Prävention dar. Ein weltweiter Vitamin D-Mangel ist mittlerweile zu einem globalen Gesundheitsproblem geworden, das die Lebensqualität und Lebenserwartung von über einer Milliarde Kindern und Erwachsenen gefährdet. Das Ausmaß finde ich alarmierend und stellt meines Erachtens die Handlungskompetenz der nationalen und internationalen Gesundheitspolitik infrage. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten haben u.a. eine Ursache auf dem Boden eines Vitamin-D-Mangels: Herzinfarkt, Infektionen, Krebs, neurologische Erkrankungen, Schlaganfall, Wohlstands-Diabetes, um nur einige aufzuzählen.Natürlich stehen diesen die schädlichen Auswirkungen wie Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung, vermehrte Bildung freier Radikale und allergische Reaktionen gegenüber.

Darum gilt: „Allein die Dosis macht das Gift“(Paracelcus). Man sollte 2-3 x pro Woche 25% der Körperoberfläche bestrahlen lassen(ohne Sonnenschutzcreme). Die Dauer der Bestrahlung ist abhängig vom jeweiligen Hauttyp und lässt sich mit der Holick‘schen Formel (Buchempfehlung:“Vitamin D- Die Heilkraft des Sonnenvitamins“ von Uwe Gröber und Michael F. Holick) bestimmen. 

In den Monaten Oktober bis März fehlt unserem Körper die Sonne, um mit Hilfe der UVB-Strahlung Vitamin D zu synthetisieren. Selbst bei Sonnenschein im Winter, steht die Sonne zu tief für eine ausreichende UV-Strahlung, mit der die Haut die Vorstufe von Vitamin D bildet. In den Wintermonaten lebt ein gesunder Mensch daher von seinen Vitamin-D-Vorräten im Fettgewebe (sofern er Vorräte hat und die Sommermonate genutzt hat) Je länger der Winter dauert, desto eher schwindet dieser Vorrat. Darum entstehen  höchstwahrscheinlich auch die sogenannten Grippewellen überwiegend im Februar und im März. Nur in Regionen südlich des 41./42. Breitengrades oder im Hochgebirge kann die erforderliche UVB-Strahlung auch über die Wintermonate ausreichend sein.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie mit Ihrem Vitamin-D-Speicher über den Winter kommen, können Sie entweder Ihren Vitamin-D-Spiegel regelmässig im Blut testen lassen oder zumindest vorbeugend von Oktober bis März Vitamin D als Nahrungsergänzung einnehmen.


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