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Implantatakupunktur

Implantat-Akupunktur ist eine moderne Form der Ohrakupunktur. Anstatt einer kurzfristigen Behandlung mit klassischen Akupunkturnadeln oder Dauernadeln werden winzige Implantatnadeln an die bekannten Akupunkturpunkte gesetzt. Die Nadel wächst nach 1-2 Tagen völlig unsichtbar in der Ohrmuschel ein und muß nicht wieder entfernt werden. Dadurch sollen die in der Ohrakupunktur bekannten Reflexpunkte permanent stimuliert werden.

Ich bin hierfür speziell ausgebildete Therapeutin und setze Implantate bei Krankheitsbildern ein, bei denen ich mit klassischer Ohrakupunktur bereits gute Erfahrungen machen konnte. Seit der Entdeckung der noch relativ jungen Implantat-Akupunktur im Jahr 2001 werden die Nadeln aufgrund ihrer Natur als Dauerimplantat von Therapeuten vorzugsweise bei der Akupunktur chronischer Krankheitsbilder angewendet. Hierzu zählen zum Beispiel:

Allergien/Heuschnupfen, Migräne/Dauerkopfschmerz, Tinnitus, Restless Legt, Parkinson, Multiple Sklerose, Augenerkrankungen, Raucherentwöhnung, Übergewicht, Gelenkschmerzen...

Nach einer ausführlichen Anamnese(Befragung zu ihrer Krankenvorgeschichte)teile ich Ihnen mit, ob die Form der Therapie, die richtige für Sie ist. Dann entscheiden wir, ob Sie selbstauflösende/resorbierbare Nadeln(für 3 Monate, 12 Monate oder 60 Monate)implantiert bekommen oder eventuell auch Titanimplantate zum dauerhaften Verbleib. 

Vorteile Implantat-Akupunktur

  • Das Implantat verbleibt permanent am Reflexpunkt im Ohr bzw. für 3, 12 oder 60 Monate
  • Das Implantat ist völlig unsichtbar
  • Die Materialen des Implantats sind sehr gut verträglich
  • Drastisch verringertes Risiko von Entzündungen im Gegensatz zu Dauernadeln
  • Wie bei allen Formen der Akupunktur: keine medikamentösen Nebenwirkungen
  • Es bleiben keine kosmetischen Schäden zurück

Nach der Behandlung werden alle akupunktierten Reflexpunkte von mir sorgfältig dokumentiert. Um auch später eine genaue Lokalisierung der gesetzten Nadeln zu ermöglichen, erhalten Sie eine Ausfertigung dieser Dokumentation für ihre persönlichen Unterlagen.
Nach Abschluss der Behandlung erhalten Sie einen Patientenpass. Dort werden die Implantate nochmals dokumentiert. Behandelte Personen sollten diesen Patientenpass mit ihren Ausweisdokumenten bei sich tragen.

Die Kosten richten sich nach der Anzahl und Art der Implantate und werden von mir vorab mit Ihnen besprochen.